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Stiftung für hochbegabte Kinder

Eine Idee am Anfang

Demokratie pflegt das Mittelmass und Hochbegabung war in der Schweiz lange kein Thema, schon gar nicht deren Förderung. Während den letzten 20 Jahren des 20. Jahrhunderts engagierten sich jedoch viele Einzelpersonen und Gruppen für die Belange von hochbegabten Kindern. Eine Studie des Schweizerischen Nationalfonds brachte dann eine überraschende Tatsache zutage: Etwa 20% aller hochbegabten Kinder stammen aus bildungsfernen Familien. Doch heute erreicht die Begabungsförderung vorrangig die anderen 80%. Um also allen hochbegabten Kindern eine Chance zu geben, ihre Fähigkeiten zu entfalten, braucht es gezielte Massnahmen. Dafür wurde die Stiftung für hochbegabte Kinder im Oktober 2000 gegründet.

Die Idee nimmt Gestalt an

Die Stiftungsratsmitglieder wussten um das dringende Bedürfnis nach einer unentgeltlichen Beratungsstelle für Eltern, Lehrpersonen, Angehörige und Fachpersonen. Schon im Februar 2001 nahm die Anlaufstelle Hochbegabung ihre Arbeit auf. Obwohl nie Werbung für diese Institution gemacht worden ist, geben heute die Mitarbeitenden bis zu 3000 Mal jährlich Auskunft. Die telefonische und elektronische Beratung ist für die Ratsuchenden unentgeltlich, denn die Stiftung sorgt für Finanzierung. In letzten Jahren wurde eine umfassende Datenbank aufgebaut, welche Daten über passende Förderangebote, kantonale Bestimmungen und Zuständigkeiten, wie auch persönliche Empfehlungen und Adressen enthält. Dank der personellen Konstanz des Beratungsteams verbirgt sich hinter der 061-er Telefonnummer ein riesiger Erfahrungs- und Wissensschatz zur Förderung von hochbegabten Kindern. Wo für notwendige Fördermassnahmen das Geld fehlt, wissen die Beratenden auch um finanzielle Unterstützungsangebote. Viele Gesuche kommen auch über diesen Weg an unsere Stiftung .


 

Die Idee verbreitet sich

In den Erziehungsdirektionen und Schulen wird Begabungsförderung vermehrt als Gewinn wahrgenommen. Konkret folgt im schulischen Alltag ein Umdenken: Weg von der alleinigen Defizitorientierung, hin zur Ressourcenförderung. Um die einzelnen Schulen für ihre Umsetzungsanstrengungen zu anerkennen, führen die Stiftung für hochbegabte Kinder und seit 2007 in Kooperation mit der Stiftung Mercator Schweiz den Wettbewerb „LISSA-Preis – Lernfreude in Schweizer Schulen anregen“ durch. Damit bekennt sich die Stiftung zur breiten Begabungsförderung. Sie unterstreicht, dass alle Kinder Begabungen vorweisen und dass eine Förderung derer das gesunde Selbstvertrauen stärkt.

Unsere Idee kommt zu Ihnen

Diese ersten Jahre der Stiftungsarbeit bedeuten kontinuierliches Wachstum: Die Anzahl unterstützter Projekte und Familien steigt stetig, die Einsatzfelder vermehren sich, neue Bedürfnisse entstehen, die auf ein verstärktes Engagement in einem Projekt warten. Für weiteres Wachstum und neue Projekte braucht die Stiftung jedoch mehr Geld. Sie ist auf vermehrtes Fundraising angewiesen. Für die Mittelbeschaffung setzen wir grosse Hoffnungen in unseren Förderverein „Verein Begabungsförderung Schweiz- SwissTalent“. Dieser soll auch die Verbundenheit mit hochbegabten Kindern stärken und das Wissen darum vertiefen.  

Hochbegabte Kinder brauchen unsere Unterstützung solange sie Kinder sind; wenn sie erwachsen sind, braucht die Gesellschaft ihre Fähigkeiten.   

 

     
Stiftung für
hochbegabte Kinder
Postfach 762
8038 Zürich  
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